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Der App-Mythos

Im Jahr 2010 fiel mir ein Apple Werbespot im Fernsehen auf der mein Leben bis heute komplett verändert hat.

Im Lauf meiner Tätigkeit mit Energie- bzw. Heilsteinen, habe ich mir ein immenses Wissen über die Funktion der unterschiedlichen Steine angeeignet und hatte die Idee, dieses Wissen vielen Menschen auf der Welt, in Form einer App zur Verfügung zu stellen. Nach Recherchen im Apple Store gab es zu diesem Zeitpunkt keine App, die sich mit diesem Thema beschäftigt hat. Die angebotenen Apps stammen nicht alle von Apple selbst, sondern werden auch von Drittfirmen und freien Programmierern angeboten.

Fast zeitgleich mit meiner Idee hat Apple das erste iPad im April 2010 herausgebracht, das das gleiche Betriebssystem iOS verwendet wie das iPhone und ich somit eine App programmieren lassen konnte, die auf beiden Geräten läuft. Damals war ich 58 Jahre alt und trotzdem wollte ich es noch einmal wissen und mich mit diesem Medium vertraut machen, denn schließlich gab es laut Apple inzwischen über 125.000 aktive Entwickler (Stand: September 2009).

Zu diesem Zeitpunkt erschien mir das viel, doch ich ahnte bereits dass dies erst der Anfang sein würde.

Ich holte mir zuerst Unterstützung bei Frau Birgit Sacco, die sich als IT Spezialistin und Anwendungs-programmiererin mit den technischen Details am Computer bestens auskennt. Sie war sofort Feuer und Flamme von meiner Idee und gemeinsam suchten wir einen Programmierer, der bereit war die Heilsteine App zu programmieren. Die erste Hürde war die Konzeption und das Design für die App, um u.a. dem Programmierer verständlich zu machen was er hier programmtechnisch umsetzen muss, zumal diese App in deutsch, spanisch und englisch angeboten werden sollte. Monatelang gingen seitenlange Mails hin und her und ich war froh, dass Birgit nie die Geduld verlor.

Zudem lernten wir in dieser Phase viel über die Voraussetzungen für die APP Programmierung. iPhone und iPad Apps lassen sich nur auf einem Apple Rechner (Macbook oder iMac) programmieren, Apple stellt das sogenannte SDK (Software Development Kit) zur Verfügung. Außerdem gibt Apple als Programmiersprache Objective-C, C oder C++ zwingend vor. Dann benötigt man eine Registrierung als Entwickler beim iOS Developer Programm die zurzeit 99$ für ein Jahr kostet. Erst mit dieser Lizenz ist es möglich eine APP über das Web-Portal iTunes Connect hochzuladen. Alle eingereichten Apps werden in einer zentralen Freigabestelle geprüft. Apple- Mitarbeiter untersuchen das Werk auf Stabilität und Inhalt.

Die Kosten einer App belaufen sich gut und gerne auf 5.000 Euro und je nach Art und Umfang der App kann es schnell mal mehr werden. Den Verkaufspreis der App bestimmt man selbst und Apple kassiert Gebühren in Höhe von 30 Prozent für die Zahlungsabwicklung und Nutzung der Infrastruktur. Es ist also nicht so, dass man davon reich werden kann und schon gar nicht über Nacht. Eine ständige Präsenz, Bekanntmachung in diversen Foren, Social Media und Blogs ist schon notwendig um die App in den Top 200 zu sehen. Alles sehr zeit- und arbeitsintensiv.

Aber unsere gemeinsam produzierte App hat uns viel Neues und Wissenswertes gezeigt, von einem Medium welches uns bis dato gänzlich unbekannt war. Und ganz gleich, ob jung oder alt, Apps haben für alle etwas zu bieten. Hierbei ist es unwichtig, ob Sie nur die Bild Zeitung lesen, wer wird Millionär spielen wollen oder sich über die Himmelssterne informieren möchten. Es gibt kein Thema welches im Apple Store nicht vertreten ist.

Im Apple Store haben die App Downloads im Juni 2012 30 Milliarden und im Mai 2013 bereits 50 Milliarden Downloads erreicht. Es ist also ein immens wachsender Markt, an dem sich prinzipiell jeder beteiligen kann. Im September 2013 wurden schon 1 Million verschiedener Apps für Lifestyle, Unterhaltung, Referenz, Musik, Finanzen, Reise, Spiele, Gesundheit und Fitness, Bücher, Nachrichten, Soziale Netzwerke und Dienstprogramme im App Store angeboten und es werden täglich mehr.

Stöbern Sie doch mal ein wenig im Apple Store und wenn es Sie interessiert welche Apps ich bisher produziert habe geben Sie einfach oben rechts meinen Namen Gisela Stecker ein und dann sehen Sie die gesamte Palette.

Nach fast 4 Jahren haben wir im Oktober 2013 die 11. App eingestellt und gleichzeitig das 7. und 8. eBook und Printbook veröffentlicht.Diese sind u.a. im iBookstore von Apple, bei Tredition, bei Amazon im Kindle Format, Weltbild und vielen anderen Verlagen erhätlich.

Für andere Betriebssysteme existieren mit dem App Store vergleichbare Plattformen. Der Google Play Store mit dem Android Betriebssystem ist dabei der größte und ist Apple bei den Verkaufszahlen auf den Fersen. Weitere App Stores sind der Nokia Store, BlackBerry App World, Samsung Apps sowie Windows Phone Store, deren Anteil jedoch am Gesamtvolumen nur im einstelligen Prozentbereich liegen. Im Google Play Store haben wir mittlerweile 4 von meinen Apps eingestellt. Darunter die Mallorca App, unser bisher größtes App Projekt mit Datenbankserver, Navigation über integrierte GPS-Daten, auf das wir besonders stolz sind.

Die App kann vollständig offline und damit ohne zusätzliche Kosten genutzt werden. Sie finden hier bereits über 1800 Adressen inselweit und sie ist ein absolutes Muss für jeden Mallorca Urlauber und Residenten. Sie ist voller Insiderwissen, das man nur haben kann, wenn man hier auf der Insel lebt.

Sollten Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sein, eine pfiffige Idee haben oder möchten Sie besonderes Fachwissen weitergeben oder Ihrem Unternehmen einen speziellen Auftritt verschaffen, können Sie mich gerne ansprechen. Denn im ersten Quartal 2013 ist der Verkauf von Smartphones um 42% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Trend zum Mobile Web ist gigantisch und die mobile Internet- Nutzung wird die stationäre abhängen das prophezeien zahlreiche Studien spätestens für 2015.

Sie sehen dieser Markt ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Ihnen eine gute Zeit und herzliche Grüße aus Santanyi

Ihre Gisela Stecker

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